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HERBERT REISNER PREIS FÜR KLINISCHE EPILEPTOLOGIE

gesponsert von G.L. Pharma GmbH

Der Preis wurde im Andenken an den Doyen der Neurologie, Prof. Dr. Herbert Reisner gestiftet. Ein wegweisender Meilenstein seiner Arbeit war die Errichtung der ersten Schlaganfallstation Österreichs am Neurologischen Krankenhaus Rosenhügel. Trotz seiner zahlreichen wissenschaftlichen Verpflichtungen war Herbert Reisner in erster Linie Arzt, dem nichts so sehr am Herzen lag, wie seine Patienten.

Der Herbert-Reisner-Preis soll nicht nur Auszeichnung für außergewöhnliche Arbeiten sein, sondern auch Ansporn, das ärztliche und menschliche Wirken im Sinne von Herbert Reisner fortzusetzen.

Der Herbert Reisner Preis für Epileptologie in der Höhe von EUR 8.000,- wird nach folgenden Richtlinien ausgeschrieben:

  1. Der Herbert Reisner Preis für Epileptologie wird für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Epileptologie verliehen.
  2. Arbeiten aus sämtlichen Bereichen der Epileptologie können eingereicht werden. Arbeiten aus dem Bereich der klinischen Epileptologie werden bevorzugt gereiht, es können aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Basiswissenschaften angenommen werden, wenn sie von klinischer Relevanz sind.
  3. Es werden ausschließlich Arbeiten aus österreichischen Institutionen bzw. Arbeiten, die ÖsterreicherInnen während eines Studienaufenthaltes im Ausland durchgeführt haben, berücksichtigt. Bei gleicher Wertigkeit werden Arbeiten, die ausschließlich in Österreich durchgeführt worden sind, bevorzugt.
  4. Die Arbeiten müssen im Jahr der Preisverleihung oder im Jahr zuvor erschienen oder zur Veröffentlichung angenommen worden sein. In Frage kommen nur Arbeiten in Top- oder Standard-Klasse I-Journalen (lt. SCI).
  5. Die/Der ErstautorIn darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben.
  6. Der prozentuelle Anteil der Co-Autoren muss mit Einreichung von den Autoren schriftlich festgelegt werden.
  7. Die eingereichte Arbeit darf zuvor mit keinem anderen Preis prämiert worden sein.
  8. Personen, die bereits in der Vergangenheit den Herbert Reisner Preis verliehen bekommen haben, sind von der Bewerbung ausgeschlossen.
  9. Die Entscheidung über die Verleihung erfolgt mit einfachem Mehrheitsbeschluss durch ein Gremium, das sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt:
    • Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie
    • Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates der Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie
    • Ein Vertreter des Sponsors
    • Im Falle der Befangenheit werden ausländische Gutachter hinzugezogen.
  10. Die Verleihung des Preises erfolgt alle zwei Jahre im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie.
  11. Einreichungen schicken Sie bitte an den 1. Sekretär der Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie (Herrn OA Dr. Christian Rauscher, Email: c.rauscher@salk.at inkl. PDF-File der Arbeit und Begleitschreiben entsprechend den Ausschreibungs-bedingungen).

Deadline für die Einreichung 2018: wird rechtzeitig bekanntgegeben


 

Preisträger

1989
Gerhard Bauer, Innsbruck

1990
Ivo Podreka, Wien

1992
Peter Halasz, Budapest, für die Arbeit:
Runs of rapid spikes in sleep: a characteristic EEG expression of generalized malignant epileptic encephalopathies. A conceptual review with new pharmacological data.
Halász P.
Epilepsy Res Suppl. 1991;2:49-71.

1996
Christoph Baumgartner, Wien, für die Arbeit:
Propagation of interictal epileptic activity in temporal lobe epilepsy.
Baumgartner C, Lindinger G, Ebner A, Aull S, Serles W, Olbrich A, Lurger S, Czech T, Burgess R, Lüders H.
Neurology. 1995 Jan;45(1):118-22

1998
Eva Laich, Linz, für die Arbeit:
Supplementary sensorimotor area epilepsy. Seizure localization, cortical propagation and subcortical activation pathways using ictal SPECT.
Laich E, Kuzniecky R, Mountz J, Liu HG, Gilliam F, Bebin M, Faught E, Morawetz R.
Brain. 1997 May;120 ( Pt 5):855-64.

Wolfgang Serles, Wien, für die Arbeit:
Clinical seizure lateralization in mesial temporal lobe epilepsy: differences between patients with unitemporal and bitemporal interictal spikes.
Serles W, Pataraia E, Bacher J, Olbrich A, Aull S, Lehrner J, Leutmezer F, Deecke L, Baumgartner C.
Neurology. 1998 Mar;50(3):742-7.

Josef Spatt, Wien, für die Arbeit:
Reliability of automatic and visual analysis of interictal spikes in lateralising an epileptic focus during video-EEG monitoring.
Spatt J, Pelzl G, Mamoli B.
Electroencephalogr Clin Neurophysiol. 1997 Oct;103(4):421-5

2000
Fritz Leutmezer, Wien, für die Arbeit:
Genital automatisms in complex partial seizures.
Leutmezer F, Serles W, Bacher J, Gröppel G, Pataraia E, Aull S, Olbrich A, Czech T, Baumgartner C.
Neurology. 1999 Apr 12;52(6):1188-91.

Barbara Plecko, Graz, für die Arbeit:
Pipecolic acid elevation in plasma and cerebrospinal fluid of two patients with pyridoxine-dependent epilepsy.
Plecko B, Stöckler-Ipsiroglu S, Paschke E, Erwa W, Struys EA, Jakobs C.
Ann Neurol. 2000 Jul;48(1):121-5.

Eugen Trinka, Innsbruck, für die Arbeit:
Successful epilepsy surgery in catastrophic postencephalitic epilepsy.
Trinka E, Dubeau F, Andermann F, Hui A, Bastos A, Li LM, Köhler S, Olivier A.
Neurology. 2000 Jun 13;54(11):2170-3.

2002
Atbin Djamshidian, Wien, für die Arbeit:
Altered expression of voltage-dependent calcium channel alpha(1) subunits in temporal lobe epilepsy with Ammon's horn sclerosis.
Djamshidian A, Grassl R, Seltenhammer M, Czech T, Baumgartner C, Schmidbauer M, Ulrich W, Zimprich F.
Neuroscience. 2002;111(1):57-69.

2006
Ekaterina Pataraia, Wien, für die Arbeit:
Organization of receptive language-specific cortex before and after left temporal lobectomy.
Pataraia E, Billingsley-Marshall RL, Castillo EM, Breier JI, Simos PG, Sarkari S, Fitzgerald M, Clear T,
Papanicolaou AC.
Neurology. 2005 Feb 8;64(3):481-7.

Lydia Urak, Wien, für die Arbeit:
A GABRB3 promoter haplotype associated with childhood absence epilepsy impairs transcriptional activity.
Urak L, Feucht M, Fathi N, Hornik K, Fuchs K.
Hum Mol Genet. 2006 Aug 15;15(16):2533-41.

2008
Sabine Pittschieler-Schwaighofer, Innsbruck, für die Arbeit:
Spontaneous abortion and the prophylactic effect of folic acid supplementation in epileptic women undergoing antiepileptic therapy.
Pittschieler S, Brezinka C, Jahn B, Trinka E, Unterberger I, Dobesberger J, Walser G, Auckenthaler A, Embacher N, Bauer G, Luef G.
J Neurol. 2008 Dec;255(12):1926-31.

2010
Sylvia Bonelli, Wien, für die Arbeit:
Imaging memory in temporal lobe epilepsy: predicting the effects of temporal lobe resection.
Bonelli SB, Powell RH, Yogarajah M, Samson RS, Symms MR, Thompson PJ, Koepp MJ, Duncan JS.
Brain. 2010 Apr;133(Pt 4):1186-99.

2012
Markus Rauchenzauner, Zams, für die Arbeit:
"Generalized tonic-clonic seizures and antiepileptic drugs during pregnancy-a matter of importance for the baby?"
Rauchenzauner M, Ehrensberger M, Prieschl M, Kapelari K, Bergmann M,
Walser G, Neururer S, Unterberger I, Luef G.
J Neurol 2012, DOI: 10.1007/s00415-012-6662-8.

2014
Martin Bauer, Wien, für die Arbeit:
"In vivo P-glycoprotein function before and after epilepsy surgery"
Bauer M, Karch R, Zeitlinger M, Liu J, Koepp MJ, Asselin MC, Sisodiya SM, Hainfellner JA, Wadsak W, Mitterhauser M, Müller M, Pataraia E, Langer O.
Neurology. 2014 Oct 7;83(15):1326-31. doi: 10.1212/WNL.0000000000000858. Epub 2014 Sep 3.

2016
Thomas Vanicek, Wien, für die Arbeit:
"Insights into Intrinsic Brain Networks based on Graph Theory and PET in right- compared to left-sided Temporal Lobe Epilepsy"
Vanicek T, Hahn A, Traub-Weidinger T, Hilger E, Spies M, Wadsak W, Lanzenberger R, Pataraia E, Asenbaum-Nan S. Sci Rep. 2016 Jun 28;6:28513. doi: 10.1038/srep28513.